Ein Pirat entsteht - Teil 7
Da es sich hier um eine halbwegs klassische Comic-Figur handelt, wird sie auch mit Tusche ausgeführt
- man könnte auch sagen, es ist eine klassische Randfigur.
Will man bereits jetzt eine gewisse Räumlichkeit erzielen muss man die Linien verschieden stark
zeichnen. Das funktioniert mit Tuschestiften verschiedener Stärken (0.1 bis 0.7), mit der klassischen
Zeichenfeder, die durch ihre Führung unterschiedliche Strichstärken erreicht oder Federstifte,
eine moderne Form der Zeichenfeder mit Tuschetank.
Da unser Pirat bei heller Frühnachmittagssonne am Hafen steht, wird hier auf allzu starke
Schattenwürfe verzichtet. (Extreme Schatten können manchmal ein Trick sein, um weniger gelungene
Teile einfach verschwinden zu lassen.)
Stärkere Linienführungen setzen a) die Figur besser vom Hintergrund ab und b) zeigen
Abstände an. Man beachte z.B. die verschieden starken Linien zwischen Hemdkragen und Panzer. Andere
Linien dienen zur eigenen Markierung besonders tiefer Faltenwürfe.
Die Augen lassen wir woanders hinschauen - soll er sich unbeobachtet fühlen.
Als nächstes folgen die Grundfarben.
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