Ein Pirat entsteht - Teil 3
Jetzt geben wir dem Piraten ein wenig Fleisch. Wir überziehen die Grundskizze mit Masse. Ins Detail
müssen wir dabei nicht gehen, da unser Pirat am Ende komplett mit Kleidung verhüllt ist.
Das Gesicht: Hier müssen wir später etwas aufmerksamer sein. Die Augen werden kurz unter dem
horizontalen Strich angesetzt. Dazwischen ist ungefähr eine Augenbreite Abstand. Zwischen
Augenunterkante und Nasenflügeloberkante ist ca. ein Abstand von einer bis 1 1/2 Augenhöhen. -
Hier kommt der Handspiegel zum Einsatz. Schaut einmal gerade hinein. Ihr werdet z.B. sehen, dass die Ohren
ca. von Oberkante Auge bis Unterkante Nasenflügel reichen. (In einem anderen Kapitel des Themas gehen
wir noch genauer darauf ein.)
Wie Ihr seht, hat die Figur insgesamt mehr Volumen erhalten. Der Oberarm z.B. ist dicker angelegt als der
Unterarm. Wir brauchen dieses Volumen, um den Piraten später besser anziehen zu können. Denn die
Kleidung passt sich schließlich dem Körper an.
Weil ein winkender Pirat nicht ganz ernst zu nehmen ist, bekommt er eine Enterstange in die Hand
gedrückt. Die Hände - manchmal ein Problem - werden wir nachher in Handschuhen verstecken,
deshalb genügt hier eine Andeutung. Auch bei den Füßen müssen wir keine
Rücksicht nehmen. Stiefel machen es nachher möglich.
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