Die Abkehr von der Jagd als Hauptnahrungsquelle ist den Dreggen nicht leicht gefallen. Denn Jagd bedeutete ebenfalls eine Form von Kampf. Viel zu viele Völker hatten sie besiegt, die sich auf diese Art der Nahrungsgewinnung verlassen hatten. Brot, Breie und Suppen nähmen einem Krieger die Kraft und Widerstandsfähigkeit, so hieß es.
Die Domestikation von Wildtieren ist den Dreggen nur sehr schlecht gelungen. Für den Krieg gelang es ihnen mit Fandos und Blutlappenläufern, doch als Nahrung gelang es ihnen nur mit vergleichsweise kleineren Tieren. Am meisten verbreitet sind der zweiköpfige Ito und das Grumpf. Ihr Fleisch ist wässrig und schrumpft bei der Zubereitung ziemlich zusammen. Eigentlich ist die Mast kaum das Ergebnis wert. Alternativen sind rar und gedeihen überhaupt nicht in der Provinz Materwall. Es scheint, als habe sich die Tierwelt gegen die Dreggen verschworen. Je intelligenter, desto eher sind sie bereit einzugehen und sich so als Nahrung zu verweigern. Die absolute Dumm- und Trägheit, die den zweiköpfigen Ito und das Grumpf auszeichnen, bestätigen diese Vermutung.
Toubens Gerüchte: »Nun, wir brauchen die Bauern wohl.
Überall braucht man sie, leider. Ein anständiges Stück Fleisch ist selten. Itos schmecken,
ganz gleich wie sie zubereitet werden, immer, als habe man sie auf dem Misthaufen großgezogen. Ein
guter Freund von mir ist ein königlicher Jäger. Wenn es der königliche Großmut
erlaubt, bekommt er auch ein großes Stück ab. Diese Gerüche sind so köstlich! - Wenn
ich es mir so überlege, ist er vielleicht gar kein guter Freund. Zum Essen eingeladen hat er mich
niemals. - Von diesem Grumpf wollen wir gar nicht erst reden. Um Grumpf mache ich einen großen
Bogen. Grumpffleisch müffelt wie ein tagealter Socken.«

