Katani
Sie gehört zu den Katzen!
Ihre Art ist im Land der Dreggen weit verbreitet. Man könnte sie als die intelligenten Geschwister
der Fando bezeichnen und tatsächlich hat ihre Herkunft vieles gemeinsam.
Katzen sind die Erzfeinde der Vampirelfen und Katani ist der absolute Erzfeind von Feeiel und Feeial.
Katani hasst die beiden Schwestern. Einst wurde sie von Feeiel überfallen. Nur der Pflege ihrer
Gefährten ist es zu verdanken, dass sie mit dem Leben davonkam. Zweimal hat sie die Schwestern
bereits aufgespürt. Bei der letzten Gelegenheit kreuzte ein winziger Krieger mit flammendroten Haaren
ihren Weg, vereitelte im letzten Moment die den Schwestern gestellte Falle. Katani hasst den
Zwerg.
Sie ist nur zu extremen Gefühlen fähig. Ein jedes kennt keine Grenzen. Wie man sich denken kann,
ist dies eine Eigenschaft, die einen Beutejäger in arge Schwierigkeiten bringen kann.
Vom Bruderkrieg der Dreggen blieb sie unberührt. Sie war zu jung, um ihn mitzuerleben. Gleichwohl
kennt sie die Erzählungen. Sie kann nicht begreifen, wie ihr Volk von den Dreggen mit Habgier
vergiftet worden ist. Im Kern ihres Seins schämt sie sich für die Schwäche ihrer Vorfahren.
Innerlich hat sie geschworen, jeden äußeren Einfluss auf ihr Volk bis zur Selbstaufgabe zu
bekämpfen. Der tiefreichende Hass auf die Vampirelfen insbesondere auf Feeiel und Feeial ist nur eine
Folge davon.
In den Wirren eines aufkommenden neuen Krieges gehört sie zu den Spähern, die Mranon
Informationen liefern. Sie dringt tief in die Provinz Zorp ein und durchquert die Ausläufer des
Keulengebirges. Inmitten scharfkantiger Gesteinsgiganten entdeckt sie die Festung Bracktäton. Still
und gewaltig, wie die Festung zwar darliegt, herrscht an den Toren ein ständiges Kommen und Gehen von
Soldaten und Material.
Entgegen der sonst geräuschvollen Art der Dreggen spürt sie instinktiv, dass sich hier etwas
Unheilvolles zusammenbraut.


