Natalja
Sie ist die Fürstin aller Feen - und sie ist sehr einsam, denn ihr Volk hat sie verstoßen.
Nachdem der aus ihrer Verbindung mit Slor hervorgegangene Tshenja'Nat unkontrolliert in der Welt wandelt,
haben die Feen den gerechten Kampf gegen das Böse geächtet. Sie finden ihn sinnlos und nicht zu
gewinnen. Sie tragen es Natalja nach, sie in diesen Kampf hineingezogen zu haben.
Seither fristet die Fürstin alleine ihr Dasein. In ihrer Einsamkeit suchte sie gar die Gesellschaft des
Wolkenvolks, die sie für Artverwandte hielt, wurde jedoch bitter enttäuscht.
Fortan durchstreifte sie die Welt, immer bestrebt ihrem eigenen Volk aus dem Weg zu gehen. Sie besuchte die
Katzen, die S'Tamone und andere Naturvölker, denen sie sich mehr zugetan fühlte als jenen, die
bestimmten Technologien anhingen.
Natalja ist ein Wesen der Vergangenheit - so meint sie jedenfalls. Nirgends fühlt sie sich heimisch.
Sie vermisst alte Werte. Die Lebensansichten der Dreggen bestürzen sie. Die Saat ihres Sohnes
Tshenja'Nat scheint aufzugehen. Obwohl sie ihren Sohn in der Welt suchte, hat er sich ihr entzogen - das
glaubt sie. Lange ist sie Hinweisen gefolgt, die sie zu dem Schluß kommen ließen, dass das
Zentrum der Ränkeschmiede Tshenja'Nats im Leuchtenden Hort liegt.
Als sie fern jeder Hoffnung einem kleinen rothaarigen Krieger begegnet, der entgegen jeder
Wahrscheinlichkeit zu siegen gegen das Böse antritt und die seltsamsten Freunde hat, fasst sie neuen
Mut. Natalja macht ihn zu ihrem Schützling - wieviel Arbeit er ihr noch machen wird, ahnt sie zu
diesem Zeitpunkt noch nicht.


