Nomaden, Jäger und Krieger.
Diese drei Worte umschreiben die S'Tamone. Ihr Leben ist einfach und hart. Ihre Kultur hat keine Überbleibsel in den Ländern hinterlassen, die sie bereisten - sieht man einmal von ein paar ausgebrannten Lagerfeuern ab. Dafür ist die Liste ihrer mündlich überlieferten Geschichten um vieles länger.
Sie leben in Einigkeit mit der Natur, beschränken sich auf die nötige Jagd und ziehen weiter, bevor das Land um sie herum Schaden nimmt. Im Laufe ihrer Wanderung haben sie den ganzen Kontinent bereist. Sie sahen die Eisriesen in ihrer wahren Gestalt, schauten das Wolkenvolk von Angesicht zu Angesicht.
Den S'Tamone ist es gelungen, viele Tiere zu zähmen, mehr als es jemals andere Völker geschafft haben. Beispiele dafür sind die Tokkre, flugunfähige Riesenvögel, die ihnen als Reittiere dienen sowie die Dschialtschikk (siehe rechtes Bild), zweibeinige Echsen. Letztere gibt es allerdings wenig im Stamm, da ein ausgewachsener Dschialtschikk zu viel frisst und in den Wintermonaten zu einer starken Belastung für den Stamm wird. Auch fehlt es ihnen an Intelligenz, um enger in den Stamm integriert zu werden. - Sie züchten die Echsen nur, um sich gegen eine übermütige Horde Dreggen wehren zu können, die auf Fandos unterwegs ist.
Ihre Geschichte ist für die übrigen Völker ein Geheimnis. Aber es gibt auch niemanden, der sich für sie interessiert. Deshalb weiß auch keiner, wie kostbar das Wissen der S'Tamone für alle anderen sein könnte. Ihr Wissen um das Land hält den Stamm der S'Tamone am Leben und lässt sie seit langem bewohnte Gegenden meiden. - Außer den Bereich um Hilmogore, Rotans Lehen, da sie wissen, dass man ihnen dort mit Respekt begegnet.
Toubens Gerüchte: » Ja, die S'Tamone, ich habe von ihnen gehört. Sie ziehen zumeist
durch die Randgebiete und sondern sich richtig ab. Ich glaube, niemand weiß, wie viele es von ihnen
gibt. Eine Bedrohung sind sie keinesfalls. Nomaden! Wen sollen sie einschüchtern? Überfälle
von S'Tamone sind keinem bekannt. Ein harmloses Volk! Pah!«


