Wer einen Longear zum ersten Mal sieht, will es kaum glauben: Sie sind Krieger.
Ihre Heimatinsel hat kleine, rauhe Gesellen hervorgebracht. Andere Völker gibt es auf ihrer Insel nicht, aber ihre Götter haben ihnen eine Menge wilde und gefährliche Tiere beschert, die ihnen das Leben schwer machen. Die allgegenwärtigen Gefahren haben dem Longear-Stamm engen Zusammenhalt beigebracht. Denn nur so konnten sie überleben.
Zum Ausgleich haben die Longears auch gelernt das Leben zu lieben. Zahlreiche Feiern ihres Stammes sind legendär und man erzählt die Begebenheiten dieser Feste lieber als Geschichten über bestandene Kämpfe. Longears sind immer auf der Suche nach Anlässen für Feiern. Sie sind wohl das Volk mit den meisten Göttern und Festtagen.
Die Konzentration auf ihre kleine Insel hat die Longears gezwungenermaßen zu Allzwecktalenten werden lassen. Zwar sind ihre handwerklichen Fähigkeiten nicht so spektakulär, doch kann jeder von jedem ein wenig und mancher noch etwas mehr.
Die Longears sind zufrieden mit dem, was sie haben. Kleinere Rivalitäten zwischen denen, die im Inselinneren leben und jenen an der Küste, sind vernachlässigbar. Die Hexen der beiden Stämme sorgen dafür, dass allzu heftige Streitereien im Keim erstickt werden.
Eigentlich zieht es die Longears nicht hinaus in die Welt. Hutzel Longear ist irgendwie anders. Er sucht die Herausforderung und Abenteuer - als würde das Überleben nicht schon reichen.
Hexenschüsse: »Ihr solltet nicht verurteilen, dass wir Spaß haben!
Ist das Leben nicht schon ernst genug? - Ich war in der Welt da draußen. ich weiß, wie sie auf
den Kleinen dieser Welt herumtrampeln! Gerade wir Longears haben uns unsere Feiern mehr als
verdient!«


