Eine Bande ehemaliger Diebe, Raubritter, Söldner und schlimmerem Pack macht sich zu Fürsten. Was kann daraus werden? Schlicht das mächtigste Reich des ganzen Kontinents! Was macht Pack, wenn es Macht hat? Selten etwas gutes.
Zwar nennt der Adel die Macht sein Eigentum, die eigentlichen Macher, diejenigen, die das Reich voranbringen, sind die Händler und Handwerker.
In der Hauptsache beschäftigt sich der Adel sich mit sich selbst. Intrigen, taktische Geplänkel von Schlachten im Sandkasten, ein wenig wertloser Fechtkunst, das Horten modischer Accessoires, Planungen prachtvoller Paläste, die ohne statisch begabte Baumeister zusammenbrechen würden und ähnliches mehr bestimmen ihr Tagewerk.
Ganze Handwerksgilden sind um den Adel herum entstanden. Kürschner, Goldschmiede, Juweliere und andere mehr, die durch den Adel ihr Auskommen finden. Gleichzeitig kam es zu einer Degradierung wirklich nützlichen Handwerks. Jäger, die früher auch die Arbeit eines Kürschners erledigten, wurden zu einfachen Fleischbeschaffern. Inzwischen ist das System über Gebühr korrumpiert und dem König ist es egal. Solange der Adel mit sich selbst beschäftigt ist, strebt er nicht nach wirklicher Macht.
Sollte es Ausreißer unter ihnen geben, die entweder eine besondere Begabung oder einen extremen Machthunger an den Tag legen, nimmt der König sie vielleicht unter seine Fittiche oder er schiebt sie in eine unruhige Provinzregion ab, wo sie vielleicht einem Attentat erliegen.
Toubens Gerüchte: »Einige des Adels, die ich in den
Straßen des Leuchtenden Hortes zu Gesicht bekomme, sind oft von ... graziler Gestalt. - Nun schaut
nicht so! Darf ich keine Fremdworte verwenden? - Ich meine ... sie sehen edel aus. Wie überirdisch
... ich meine ... Jetzt habt Ihr mich nervös gemacht! Als einfacher Mann darf man sich doch auch
gewählt ausdrücken! - Es sind halt ganz besondere Dreggen! Zufrieden?«


