Ein langer Weg - Teil 4 von 4
Die kleine Erdhöhle, die sich der kleine Krieger und dieses ... was immer es auch war, teilten, war
gerade groß genug für Leute ihrer Statur. Die Brücke hatte sich am Tage als unpassierbar
herausgestellt. In tiefer, dunkler Nacht würde es einfacher sein, nahe der Brücke eine Furt zu
suchen. Hutzel hatte einige Schiffe offensichtliche Sandbänke im Fluss umfahren sehen. Dort wollte er
sehen, ob sich eine Möglichkeit zur Überquerung ergab.
In der Zwischenzeit nutzte Hutzel die Gelegenheit zu einer kleinen Mahlzeit. Zu seinem Erstaunen hatte der
kleine Krieger herausgefunden, dass der grüne Wurm wohl kein Feuer mochte. Als Hutzel das kleine
gefangene Tier für die Mahlzeit vorbereitete, waren die Blicke des Wurms äußerst
begehrlich gewesen. Doch die Funken von Hutzels Feuersteinen und das anschließende Flackern und
Prasseln des Lagerfeuers ließen das Wesen in die hinterste Ecke der Höhle
zurückweichen.
Hutzel beobachtete, wie der Rauch des Feuers zwischen einigen Öffnungen abzog, die von mächtigen
alten Wurzeln über ihnen entstanden waren. Der kleine Krieger hoffte, in dem sie umgebenden
Wäldchen würden die Rauchschwaden sich rasch verteilen und weiter keine Aufmerksamkeit erregen.
Bald hatte er großen Hunger.
»Du magst kein Feuer, hm?« meinte der kleine Krieger zu seinem Reisegefährten.
»Dann magst du auch sicherlich kein gebratenes Fleisch.«
Die Antwort erfolgte als Stupsen mit der Schnauze in Hutzels Rücken.
»Feuer nicht, Fleisch ja?« Es stupste wieder. »Nun, mein grüner Freund, dann
gedulde dich noch ein wenig. Bald ist das Fleisch durch.« Hinter seinem Rücken hechelte
es.
Womit habe ich das verdient, dachte Hutzel. Und zum ersten Mal schwankte er zwischen Resignation über
seinen ungewollten Begleiter und der Freude, nicht mehr alleine zu sein.
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