Keinfussabhand - Teil 3 von 4
Das grüne Wesen hechelte den kleinen Krieger an. Glibberiger Speichel sprühte in sein Gesicht.
Aber Hutzel wagte es nicht, sich zu rühren, um die Tropfen weg zu wischen. Eine der roten Pusteln auf
dem Körper des Wesens bekam einen schmalen Riß. Es zischte und der komische Wurm
schüttelte sich.
»Kannst du nicht sprechen?« Zaghaft streckte der kleine Krieger die Hand aus, um das Wesen ein
wenig weg zu drücken.
Es legte den Kopf schief und beobachtete die Hand. Sein Maul schloss sich schmatzend.
Wenigstens hat es sich nicht dazu entschlossen, mir die Hand abzubeißen, dachte Hutzel. »Wenn
du nicht sprechen kannst, verstehst du mich vielleicht ein wenig?«
Blitzartig warf sich das Wesen herum. Hutzel hörte es im gleichen Augenblick, nachdem er durch die
Bewegung des Wesens vor Schreck auf seinem Hosenboden gelandet war. Im Unterholz knackte es und leise
Zurufe schienen von überall her zu kommen.
Der grüne Wurm sackte auf den mittleren Teil seines Körpers zusammen. Mit zwei kurzen,
kraftvollen Hüpfern gelangte es zur Öffnung des Baumes und streckte den unförmigen Kopf
hinaus. Schnell kam der kleine Krieger wieder auf die Füße und wollte das Wesen
zurückhalten, doch der nächste Laut ließ ihm das Blut in den Adern scheinbar
gefrieren.
Ein halb keifender, halb pfeifender Schrei tönte durch das Wäldchen. Weit aufgerissen war das
Maul des Wesens in einer einzigen Grimasse des Zorns. Im gleichen Moment brach im Gehölz ein Tumult
aus. Männer riefen panisch durcheinander und ängstliches Fauchen antwortete ihnen.
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