Der Heimweg - Teil 4 von 4
Der alte Kämpe trieb seinen Fando auf den Felsen zu. Es war ihm gleichgültig, ob er von dort
oben beobachtet wurde. Er war kampfeshungrig. Bereits während des Rittes zog er sein Schwert und
hieb anspornend mit der flachen Seite auf die Flanke seines Fando ein.
Näher und näher kam der Felsen. Das Glitzern auf seiner Spitze war nicht mehr auszumachen. An
seiner Stelle stieg nun eine Staubwolke in den gleißend hellen Himmel. Rotan verfolgte den
wirbelnden Staub mit seinen Blicken den Felsen hinab, eben dorthin, wo er die Ankunft des Spähers
erwartete.
Der schnaufende Fando mit seinem Reiter obenauf erreichte den Fuß des Felsens eher als der noch
unsichtbare Gegner. Rotan riss am Fell des Tieres, das die Krallen in die Erde trieb, sich duckte und
still stehen blieb. Schnell sprang Rotan auf den Boden. Vor ihm teilte sich das verdorrte Gestrüpp,
ein zwergenhafter, roter Wirbelwind lief ihm geradewegs in die Arme. Der alte Kämpe packte ohne
Zögern zu. Hutzel Longear zappelte im beachtlich festen Griff des anderen Kriegers. Und biss diesem
mit aller Kraft in den Arm.
»Ich habe ein Geschenk für unseren Herrn gefunden!« rief Rotan dem nachfolgenden
Spührtrupp entgegen. Er ignorierte den Schmerz in seinem Arm. »Obwohl ich nicht weiß,
welcher Art dieses Geschenk sein mag?«
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